Stride Piano Summit
Stride Piano Summit

3. Festivaltag // Samstag, 05. April 2014 // Stadthalle St. Ingbert // 20:00 Uhr

Int. Stride Piano Summit

  • Mike Lipkins (piano)
  • Bernd Lhotzky (piano)
  • Louis Mazetier (piano)
  • Chris Hopkins (piano)

Als außergewöhnliches Highlight kommt zu besonderen Anlässen der "International Stride Piano Summit" zusammen. Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre in New York, Florida, Zürich und München gastieren vier Weltklassepianisten jetzt beim Internationalen Jazzfestival St. Ingbert. In wechselnden Solo- und Duobesetzungen präsentieren Mike Lipkins, Bernd Lhotzky, Louis Mazetier und Chris Hopkins ihr Können auf der Bühne der Stadthalle.

Alle vier Pianisten verbindet eine seltene und tiefe Leidenschaft. Ganz besonders für den virtuosen und faszinierenden Solo-Stil, genannt “Harlem Stride Piano”, dem im New York der 20er bis 40er Jahre Pioniere wie Fats Waller und Duke Ellington zu einzigartiger Popularität verhalfen. Weltweit gibt es aktuell vielleicht ein gutes Dutzend Pianisten, die diesen orchestralen, äußerst anspruchsvollen Klavierstil beherrschen, der gerade im Duo zu einer besonders intimen und spannenden Form der musikalischen Begegnung wird.

 

Stichwort: Harlem Stride Piano

Im Norden Manhattans, dem Herzen von New York, befindet sich das Stadtviertel, das den Jazz berühmt gemacht hat: Harlem. Mitte der 20er Jahre setzte mit dem aus dem Süden der USA stammenden Jazz ein musikalischer Aufschwung ein. Harlem wurde zum Zentrum der Jazzwelt und Anziehungspunkt für das stetig wachsende Publikum, das in die großen Cabarets und Clubs strömte, wo die besten Musiker und Bandleader wie Duke Ellington und Chick Webb mit ihren Orchestern zu hören waren.

In dieser von pulsierendem Leben erfüllten Atmosphäre entwickelte sich aus dem ursprünglichen Ragtime ein besonderer Klavierstil: Der „Harlem Stride“, eine virtuose Spielweise, die insbesondere der linken Hand des Pianisten einen hohen Grad an Virtuosität abverlangt. Während die rechte Hand Melodien und die charakteristischen stark synkopierten Verzierungen spielt, schlägt die linke Hand abwechselnd Basstöne, meist als Dezimen und Akkorde an und muss dabei in rasantem Tempo eine Entfernung (“Stride”) von oft mehr als zwei Oktaven zurücklegen.

 

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