Liebe Jazzfreundinnen, liebe Jazzfreunde,

 

ich freue mich schon jetzt auf den April. Denn dann machen wir in St. Ingbert wieder eine musikalische Reise um die Welt. Jazz aus Brasilien, aus den USA, aus Schweden, Belgien und Deutschland erwartet die Musikfreunde an vier Tagen beim 28. Internationalen Jazzfestival in der St. Ingberter Stadthalle.

 

Dass bei allen internationalen Einflüssen kein Folklorefestival gefeiert wird, dafür sorgen die internationalen Besetzungen der acht Gruppen, die wir nach St. Ingbert eingeladen haben. Musikerinnen und Musiker aus Europa, Asien und Amerika bringen in einem interessanten Programm ihre langjährige Erfahrung ein. Allein ihre Biografien wären schon unterhaltsam und Stoff für ganze Abende.

 

Das was sie jedoch musikalisch bieten, dürfte selbst eingefleischten Jazzfans Neues bieten. Neu und alt zugleich ist zum Beispiel der Stride Piano Summit am Samstag. Eine Variante des Jazz, die in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts ihre Blütezeit hatte und die jetzt wiederentdeckt und weiterentwickelt wird. Auch der gute alte Bossanova wird am selben Abend seinen Platz finden, wenn die brasilianische Starsängerin Paula Morelenbaum mit ihrem Ensemble die Bühne betritt. Selbst Shakespeare wird jazzmäßig von Carol Vanwelden bearbeitet. Besonders freue ich mich auf die Young-Jazz-Matinee am Sonntag. Dort wird neben einem Ensemble unserer Musikschule um den Gitarristen und Pädagogen Boris Henn auch der Jazz Train, die Landeschülerbigband des Saarlandes ihr Können unter Beweis stellen.

 

Möglich wurde das durch den persönlichen Einsatz und den Ideen vieler Menschen und Institutionen. Um das auch weiterhin als wichtigen Bestandteil des Festivals zu erhalten, wird das Programm auch 2014 durch einen Arbeitskreis zusammengestellt, der sich aus Musikexperten ebenso wie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt. Die Anregungen des engagierten Gremiums haben die Kulturmacher unserer Stadt gerne aufgegriffen und daraus das viertägige Programm erarbeitet.

 

Mein Dank geht daher an die Mitglieder des Jazzarbeitskreises ebenso wie an alle Personen, die durch ihr Engagement ein solches Festival erst ermöglichen. Danken möchte ich auch den öffentlichen und privaten Sponsoren, ohne die auch in diesem Jahr das Festival nicht möglich gewesen wäre. Darunter auch, wie seit vielen Jahren, die Kreissparkasse Saarpfalz, der Minister für Bildung und Kultur und die Saarland Sporttoto GmbH.

 

Allen Besucherinnen und Besuchern, allen Akteuren und allen Helferinnen und Helfern des 28. Internationalen Jazz Festivals wünsche ich unterhaltsame Stunden und einen ebenso interessanten wie angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt.

 

Hans Wagner,

Oberbürgermeister