Kulturminister Ulrich Commerçon

27. "Internationales Jazzfestival St. Ingbert"
vom 25. – 28. April 2013

Grußwort des Schirmherrn, Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon

Liebe Freundinnen und Freunde des St. Ingberter Jazzfestivals,

trotz schwieriger Rahmenbedingungen, der Verlagerung des Spielortes und einer Änderung der Konzeption ist es der Stadt St. Ingbert gelungen, auch in diesem Jahr das St. Ingberter Jazzfestival zum gewohnten Zeitpunkt auf hohem künstlerischem Niveau zu präsentieren.

Die Aufgabe einer Konzentration auf den Jazz nordeuropäischer Prägung und die Ankündigung einer stärkeren internationalen Öffnung könnten den Gedanken nahelegen, dass hier ein Zugewinn an musikalischer Vielfalt zu erwarten ist. Dafür mag auch der Umstand sprechen, dass nunmehr nicht ein einzelner Programmgestalter, sondern ein Arbeitskreis die Verantwortung für die Programmauswahl trägt. Diese war allerdings auch in der Vergangenheit von hoher Sachkenntnis, musikalischer Kompetenz und Gespür für Qualität geprägt.

Für die Beibehaltung des qualitativ hohen Niveaus sprechen im Vorfeld Namen wie Al di Meola, Charlie Antolini oder Roby Lakatos.

Wie der Jazz sich häufig mit dem musikalischen Erbe auseinandersetzt und darauf aufbauend oder auch als Kontrapunkt Neues entwickelt, so wird auch das Festival selbst in diesem Jahr eine neue Erfahrung sein.

Schon jetzt ist sicher, dass uns ein spannendes Musikereignis erwartet, dessen Motto "Experience" einerseits auf die guten Erfahrungen und die professionelle Handhabung in der Vergangenheit hinweisen mag, aber sicherlich auch die Möglichkeit meint, aufgrund der Neukonzeption des Musikereignisses neue Erfahrungen machen zu können. Umso mehr gilt es, dieses schon traditionell innovative Festival zu unterstützen, und umso interessanter dürfte auch für das Publikum der Besuch der Veranstaltung mit neuer Ausrichtung sein.

Dem 27. St. Ingberter Jazzfestival, seinem Publikum und den Verantwortlichen wünsche ich, dass es eine gute und erfrischende Erfahrung im besten Sinne des Wortes sein wird.

Ulrich Commerçon

Minister
für Bildung und Kultur